Terrorkämpfer in der Stadt Hamouria haben Zivilisten beschossen, die Ost-Ghuta über einen humanitären Korridor verlassen wollten. Dies teilte der Sprecher des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Wladimir Solotuchin, am Freitag mit.

„Die Kämpfer versuchten, den Abzug der Zivilisten zu verhindern. Mehrere Scharfschützen eröffneten ein gezieltes Feuer», sagte er. Es seien Maßnahmen getroffen worden, mit deren Hilfe die Scharfschützen der Kämpfer vernichtet worden seien. Der Abzug der zivilen Bevölkerung werde bereits fortgeführt, hieß es.

Bis zum jetzigen Moment hätten 4127 Menschen das Gebiet verlassen. Unter ihnen seien vor allem ältere Personen, Frauen und Kinder. Insgesamt sollen mehr als 15.000 Zivilisten das Gebiet verlassen haben.

„Zudem äußerten die Einwohner der Stadt Arbil, die zweieinhalb Kilometer von der Stadt Duma entfernt ist, den Wunsch, das von den Kämpfern kontrollierte Gebiet zu verlassen. Die Vertreter der Banden haben das bislang verhindert», sagte Solotuchin. Zurzeit führe das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien Gespräche zum Abzug von Zivilisten aus Arbil, fügte er hinzu.

Quelle: Sputnik

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