Auf der Halbinsel Krim wird heute nicht nur zum ersten Mal der russische Präsident gewählt, sondern auch der Tag der Wiedervereinigung mit Russland gefeiert. Am 18. März 2014 wurde die Krim vom russischen Präsidenten Wladimir Putin wieder als autonome Republik in die Russische Föderation eingegliedert, nachdem am 16. März 2014 über 95 Prozent der Krim-Bewohner für einen Beitritt stimmten. Ein basisdemokratischer Prozess der dem achso demokratischen und freien Westen nicht in den Kram passte.

Auf dem Video wird die Zeremonie gezeigt: Präsident Wladimir Putin, der Chef der Krim-Regierung Sergei Aksenov, der Sprecher des Parlaments von Krim Wladimir Konstantinow und der Chef von Sewastopol, Alexej Tschaly, unterzeichneten am 18. März ein Abkommen, um die Krim und Sewastopol in Russland als neue Einheiten Russlands aufzunehmen.

Für die Westmächte war dieser Vorgang unerträglich. Es folgten Sanktionen und der selbstgefällige Westen jammerte über den «undemokratischen Vorgang» und Fakten interessieren Politiker wie Angela Merkel und Konsorten sowieso nicht. Mit Lügen lässt es sich aus deren Sicht ja besser leben.

Die Tatsache, dass man nachdem Zerfall der Sowjetunion die Frage immer wieder aufgeschoben hatte, verschweigt man genau so gerne wie die Krim-Schenkung durch Chruschtschow im Jahre 1954. Ein Volk verschenken ist für westliche Ideologen immer noch besser als ein Volk zu fragen. Das „Ja“ der Krimbevölkerung war in erster Linie ein „Nein“ zum westlichen Demokratiefaschismus, der seine Bevölkerung mit Meinungsfaschismus in Schach hält. Für den Westen ist die Krim bis heute angeblich eine Annexion. Was auf der Krim allerdings nach der Maidan-Revolution geschah, die sogar laut Präsident Poroschenko verfassungswidrig aber friedlich verlief. Die Krim ein Jahr später auf diesem Video.

Auf der Krim stimmten am 16. März 2014 mehr als 95 Prozent der Einwohner für einen Beitritt zur Russischen Föderation. Die Europäische Union  sieht darin eine Annexion und zieht die Wahlen in Zweifel. Von Begriffen wie Sezession, also einer Abspaltung von einem Land mittels Abstimmung, haben sie anscheinend nichts gehört. Man wirft den Russen vor, die Wahlen seien gefälscht, obwohl Wahlbeobachter einen korrekten Wahlverlauf attestierten. Auch die Sezession im Kosovo scheinen sie vergessen zu haben, die Folge eines völkerrechtswidrigen NATO-Bombardements auf das noch bestehende Jugoslawien waren.

Heute boomt ausgerechnet auf der Krim die Wirtschaft und viele ukrainische Staatsbürger tauschten ihren Pass gegen einen russischen Pass ein und wählen heute zum ersten Mal den russischen Präsidenten. Der Kreistagsabgeordnete und Fraktionschef der Linken im Osnabrücker Kreistag Andreas Maurer, der sich zurzeit auf der Halbinsel Krim als Beobachter bei den russischen Präsidentschaftswahlen aufhält, hat die Ansicht geäußert, dass der Westen eine hohe Wahlbeteiligung auf der Krim fürchtet. Gleichzeitig bedauert er, dass keine Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) sich auf der russischen Halbinsel befinden.

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