Fast 70.000 Menschen sind seit der Eröffnung der so genannten humanitären Korridore Ende Februar aus der Rebellenenklave Ost-Ghuta bei Damaskus auf das von der syrischen Regierungsarmee kontrollierte Gebiet geflohen. Dies teilte der Sprecher des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien, Wladimir Solotuchin, am Sonntag mit.

Allein durch die Übergangsstelle in der Ortschaft Chamurija haben ihm zufolge 20.000 Zivilisten das umkämpfte Gebiet verlassen.

„Nach dem Stand 10.00 Uhr Moskauer Zeit (08.00 MEZ) sind bereits mehr als 20.000 Menschen aus Ost-Ghuta von der Seite der Ortschaft Chamurija geflohen. Die Menschen verlassen das Gebiet weiter“, so Solotuchin.

Die Lage in Ost-Ghuta hat sich in den vergangenen Wochen zugespitzt. Am 24. Februar hatte der UN-Sicherheitsrat die Resolution 2401 angenommen, die alle Kriegsparteien auffordert, die bewaffneten Auseinandersetzungen einzustellen und eine humanitäre Pause für mindestens 30 Tage auf dem gesamten Territorium Syriens zu gewährleisten. Die bewaffneten Milizen in Ost-Ghuta beschießen Damaskus täglich mit Raketen und Minen. Unter Beschuss stehen sowohl Randgebiete als auch das Zentrum der Stadt.

Quelle: Sputnik

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