Kiew versucht, in den aktuell nicht einfachen Beziehungen zu Moskau eine zweite Karibik-Krise zu provozieren, wie der russische Vize-Regierungschef der Republik Krim, Georgi Muradow, gegenüber Medien am Mittwoch sagte. Damit reagierte er auf die Drohungen der ukrainischen Behörden, alle Schiffe, die die Krim-Häfen verlassen, aufzubringen.

Muradow zufolge wird sich eine solche Politik in erster Linie auf die Ukraine selbst „schädlich“ auswirken.

Zuvor hatte der Sprecher des ukrainischen Grenzschutzes Oleg Slobodjan erklärt, dass die Sicherheitsbehörden des Landes auf sämtliche Verletzungen der Regeln bei der Ausfahrt von Schiffen aus den Krim-Häfen reagieren würden.

Der ukrainische Grenzschutz hatte in der vergangenen Woche im Asowschen Meer den russischen Fischkutter „Nord“ aufgebracht, der angeblich die ukrainische Seegrenze verletzt haben soll, und nach Berdjansk verschleppt. Die zehnköpfige Besatzung wurde festgesetzt. Wie der Kapitän mitteilte, stellen die ukrainischen Behörden den Matrosen Freiheit in Aussicht, sollten sie sich zur ukrainischen Staatsbürgerschaft bekennen. Der russische Konsul werde nicht an Bord gelassen und medizinische Hilfe werde verweigert, fügte er hinzu.

Quelle

Метки по теме: