Eduard Basurin über die Lage in der Volksrepublik Donezk (DVR) auf einer Pressekonferenz: Die Lage an der Kontaktlinie hat sich heftig verschärft. Der Waffenstillstand wurde ein weiteres mal in verbrecherischer Weise von der ukrainischen Seite zum Scheitern gebracht.In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte in Richtung Donezk die Gebiete von acht Ortschaften beschossen. Der Feind hat 55 Artilleriegeschosse des Kalibers 152 und 122 mm, 235 Mörsergeschosse mit Mörsern verschiedenen Kalibers abgeschossen und außerdem mit Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

In Richtung Mariupol hat der Feind fünf Ortschaften beschossen und 122 Mörsergeschosse mit Mörsern des Kalibers 120 und 82 mm abgeschossen sowie verschiedene Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet.

Insgesamt haben die ukrainischen Banden in den letzten 24 Stunden 33 mal den Waffenstillstand verletzt.

Es sind etwa 60 Wohnungen und Häuser zerstört oder beschädigt sowie 12 Abschnitte von Gasleitungen. Im Kujbyschewskij-Bezirk von Donezk wurden vier friedliche Einwohner verletzt, in Staromichajlowka weitere drei friedliche Bürger.

Dies ist ein klarer Akt von blutigem Genozid der Ukraine gegen die friedliche Bevölkerung des Donbass.

Solche Handlungen des verbrecherischen ukrainischen Regimes bringen wir mit der internationalen Lage in Verbindung sowie mit den von Kiew geplanten Provokationen im Vorfeld der Besuche von Vertretern westlicher Länder im Donbass.

Wie bekannt ist, fand gestern ein Treffen Poroschenkos mit dem Außenminister der BRD statt. Der deutsche Minister bestätigte, dass er in nächster Zeit die Konfliktzone besuchen wird. Außerdem besucht heute der Premierminister Litauens (Skvernelis) die zeitweilig besetzten Gebiete des Donezker Oblast zu einem Treffen mit den Besatzungsbehörden.

Und morgen beginnt ihn Kiew ein Sicherheitsforum, an dem Poroschenko, die stellvertretende NATO-Generalsekretärin (Gottemoeller) und der Assistent des Verteidigungsministers der USA (Karem) sowie Vertreter aus 35 Ländern der Welt teilnehmen werden.

Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat eine Aufgabe gestellt: die Streitkräfte der DVR zur Erwiderung des Feuers zu provozieren und diese zum Zweck einer Beschuldigung auf internationaler Ebene festzuhalten. Dabei wird als hauptsächlicher Zeuge der Beschüsse der Premierminister Litauens vorgestellt werden.

An den Provokationen sind bereits Kämpfer und Artillerie der 25. Luftlandebrigade, der 57. Panzergrenadierbrigade und der 55. Artilleriebrigade beteiligt. Der verbrecherische Charakter der ukrainischen Regierung wird deutlich durch die Artillerieschläge vor allem auf zivile Objekte demonstriert. Die Kommandeure de

r 25., 57. und 55. Brigade Sentschenko, Krasilnikow und Brusow haben ihren Status als Kriegsverbrecher und Strafsoldaten gegenüber der friedlichen Bevölkerung bestätigt.

Die Feuerleitung für den Artillerie- und Mörserbeschuss haben die ukrainischen Mörder mit Hilfe von Drohnen durchgeführt. Von uns wurden zwei Drohnen im Gebiet des Artilleriefeuers entdeckt. Eine von ihnen wurde abgeschossen und fiel in die „graue“ Zone.
Die Streitkräfte der DVR sind bereit, adäquat auf solche wortbrüchigen Handlungen des Gegners und den blutigen Terror gegen die friedlichen Bürger der Republik zu reagieren.
Und alle Erklärungen der ukrainischen Besatzungsverwaltungen über einen angeblichen Beschuss von Ortschaften auf zeitweise von der Ukraine kontrolliertem Gebiet sind eine Lüge und ein Teil der geplanten Provokationsaktivitäten des Gegners. Das wird durch das Fehlen von Opfern bestätigt.

Wir rufen die OSZE-Beobachtermission, die Vertreter der dreiseitigen Kontaktgruppe, die Länder des normannischen Formats, die UNO und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz auf, die Opfer unter der friedlichen Bevölkerung und die Zerstörungen unserer Städte und Ortschaften zu registrieren und den von Kiew begangenen Akt des Genozids im Osten Europas entschieden zu verurteilen.

Quelle für Übersetzung: Spendenaktion für Novorossia