Die Sprecherin des US-Außenministeriums Heather Nauert hat in einem Gespräch mit dem TV-Sender Fox News die Voraussetzung für die Wiederaufnahme der Gespräche mit Syrien genannt.

Laut Nauert sollte die syrische Regierung die chemischen Waffen deklarieren, die sie vermutlich nicht vernichtet haben, damit der Verhandlungsprozess beginnen könne.

„Wenn sie das tun (die nicht vernichteten chemischen Waffen deklarieren — Anm. d. Red.), werden wir ihnen bei der Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses in Genf helfen», sagte sie.

In der Nacht auf Samstag hatte US-Präsident Donald Trump einen Angriff auf Syrien als Vergeltung für die vermeintliche Giftgasattacke in der Stadt Duma angeordnet. Wenige Zeit später feuerten die USA, Großbritannien und Frankreich 103 Marschflugkörper sowie Luft-Boden-Raketen gegen Objekte in Syrien ab, die angeblich für die Produktion chemischer Waffen eingesetzt werde sollen. Laut dem russischen Generalstab hat die syrische Luftabwehr 71 Marschflugkörper abgefangen.

Die syrische Regierung sagte, sie habe weder gegen die Zivilbevölkerung noch gegen die Terroristen chemische Waffen eingesetzt. Die einmal vorhandenen C-Waffenvorräte seien unter der Kontrolle der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen aus dem Lande ausgeführt worden, hieß es.

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