Der iranische Außenminister Mohammad Javad Zarif betonte den Aufbau einer starken ECO-Region. „Die ECO hat eine herausragende Rolle bei der Erforschung der Potenziale (der Mitgliedsländer) und der Formulierung von Mechanismen für die regionale Zusammenarbeit gespielt.“

„Jeder ECO-Mitgliedstaat verfügt über verschiedene Ressourcen und Potenziale. Wir können Synergien nutzen, um enorme Energie für eine robuste, integrative und nachhaltige regionale Entwicklung freizusetzen“, sagte Zarif am Dienstag am 23. Ministertreffen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) in Tadschikistan.

Er betonte, dass die Schicksale der Mitgliedsländer miteinander verflochten seien und „Versagen oder Erfolg in einem Teil dieser Region wird uns alle betreffen“.

An einer anderen Stelle seiner Rede verwies Zarif auf die Präsenz der Terroristen in der Region und ihre negative Rolle. „Gewalttätiger Extremismus ist weiterhin eine Bedrohung für die ECO-Region. Trotz der territorialen Niederlage des Daesh und anderer terroristischer Gruppen und der Zerstörung ihres selbsternannten Kalifats sind extensive Netzwerke extremistischer Gruppen, insbesondere des Daesh in West-, Süd- und Zentralasien, die größte Bedrohung für die ECO-Region.“

„Wir müssen eine gemeinsame regionale Strategie synergetisieren und schmieden, um die Verbreitung ihrer Ideologie des Hasses zu stoppen und ihre finanziellen Ressourcen zu beschränken“, hob er hervor.

Zarif äußerte die Bereitschaft der iranischen Regierung, bei der Ausarbeitung einer umfassenden Strategie gegen Extremismus und Terrorismus zusammenzuarbeiten, die der Situation in aller Region entspreche.

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