Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine schriftliche Ansprache an die Teilnehmer des Internationalen Sicherheitsforums in Sotschi geschickt, in der er zur Gewaltanwendung ohne Mandate des UN-Sicherheitsrates Stellung genommen hat.

Die schriftliche Ansprache des Präsidenten hat der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, Nikolai Patruschew, bei der Eröffnung des 9. Internationalen Sicherheitsforums in Sotschi verlesen, an dem ranghohe Beamte aus mehr als 100 Ländern teilnehmen, darunter Minister, Vizepremiers und Präsidentenberater, die sich mit Sicherheitsfragen befassen.

„Die Sicherheitsprobleme auf der globalen und regionalen Ebene werden heutzutage besonders akut. In vieler Hinsicht ist das darauf zurückzuführen, dass einige Mitglieder der Weltgemeinschaft immer mehr versuchen, die von allen anerkannten Normen und Grundsätze des Völkerrechts zu ignorieren, Gewalt in Umgehung des UN-Sicherheitsrates anwenden und auf Verhandlungen als ein Schlüsselinstrument zur Regelung zwischenstaatlicher Differenzen verzichten», so der russische Staatschef.

Dies erzeuge wiederum politische und soziale Instabilität, spiele den Kräften des Terrorismus, Extremismus sowie der transnationalen Kriminalität in die Hände und habe die Eskalation von lokalen Konflikten und Krisen zur Folge, schrieb Putin.

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