Die Flugabwehreinheiten auf der Krim werden in diesem Jahr neue S-400 sowie Panzir-S-Systeme erhalten. Wiktor Bondarew, Vorsitzender des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses des Föderationsrats (russisches Parlaments-Oberhaus), hat gegenüber Sputnik erläutert, warum die Krim neue Flugabwehrsysteme benötigt.

„Wir sehen den zunehmenden Einsatz der Nato in der Schwarzmeerregion sowie ihre steigende Aufmerksamkeit gegenüber der Halbinsel Krim. Mal patrouillieren Nato-Kriegsschiffe durch das Schwarzmeergebiet, mal kreisen Aufklärungsflugzeuge in diesem Luftraum herum. Dabei haben die Amerikaner in der Ukraine frecher denn je ihre Tätigkeit entfaltet. Unter Berücksichtigung der erhöhten Spannungen in den Beziehungen Russlands zu bestimmten westlichen Ländern, die beiläufig gesagt nicht von uns injiziert wurden, können wir alle diese Handlungen als unfreundschaftlich betrachten. Und wir haben natürlich vor, unser Territorium und unsere Grenze zu schützen“, sagte Bondarew.

Laut dem Politiker entspricht die Stationierung von S-400-Systemen auf der Krim den Interessen der nationalen Sicherheit Russlands.

Bondarew fügte hinzu, sowohl die S-400 als auch Panzir-S1 hätten sich bewährt. „Die Nachrüstung der Krim mit diesen Waffen, die bereits für dieses Jahr geplant ist, wird diese Region vor jedweden feindlichen Ansprüchen schützen“, so der Politiker.

Zuvor hatte der Befehlshaber des südlichen Militärbezirks, Alexander Dwornikow, mitgeteilt, die Flugabwehreinheiten auf der Krim würden in diesem Jahr mit S-400 sowie mit Panzir-S1 verstärkt.

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