Die Lage an der Kontaktlinie bleibt weiterhin angespannt. In den letzten 24 Stunden haben die ukrainischen Besatzungskräfte in Richtung Donezk die Gebiete von fünf Ortschaften beschossen. Der Feind hat neun Mörsergeschosse des Kalibers 82 mm abgeschossen und außerdem Schützenpanzerwaffen, Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

In Richtung Mariupol hat der Feind auf die Gebiete von drei Ortschaften 23 Mörsergeschosse abgeschossen, davon 20 mit Kaliber 120 mm.

In Richtung Gorlowka hat der Feind die Gebiete von vier Ortschaften mit Panzern beschossen und hat 33 Mörsergeschosse, davon 23 mit Kaliber 120 mm, abgeschossen. Außerdem hat er Schützenpanzerwaffen, automatische Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

Insgesamt hat der Feind in den letzten 24 Stunden 20 Mal das Regime des Waffenstillstands verletzt.

Außerdem haben ukrainische Terroristen heute morgen, als die Kinder in die Schule gingen, die Wohngebiete von Saizewo beschossen und 12 Artilleriegeschosse mit Kaliber 122 mm, zehn Panzergeschosse und 13 Mörsergeschosse des Kalibers 120 mm abgeschossen.

Informationen über Opfer und Zerstörungen werden noch ermittelt.

Die Operation der Besatzungskräfte ist nicht nur gesetzlich in Kraft getreten, bei uns sind bereits die ersten Beschwerden von Einwohner der zeitweilig von der Ukraine kontrollierten Territorien eingegangen, die die Wirkung des Gesetzes über die Reintegration des Donbass spüren.

Mit der Umbildung der Operation der ukrainischen Besatzer hat sich die Zahl der Menschenrechtsverletzungen gegenüber der friedlichen Bevölkerung vergrößert.

Uns wurde bekannt, dass im besetzten Awdejewka drei Soldaten der 25. Brigade tagsüber in ein Wohnhaus in der Nekrassow-Straße, während die Bewohner nicht da waren, eingedrungen sind und es durchsucht haben.
Am Abend wurden den Besitzern, als sie von der Arbeit kamen, Bescheinigungen vorgelegt, die vom Kommandeur der „OOS“ Najew unterzeichnet waren. Diese Einwohner wurden der Zusammenarbeit mit den Behörden unserer Republik beschuldigt, weswegen die Besitzer des Hauses festgenommen wurden.
Das Ehepaar wurde von ukrainischen Nazisten in eine unbekannte Richtung weggebracht und in ihrem Haus leben jetzt sechs bewaffnete Kämpfer.

Diese Information kam von örtlichen Einwohnern, die Zeugen dieses Verbrechens waren, das faktisch vom Stab der „OOS“ sanktioniert wurde.
Ein anderer Fall, der die Funktion des neuen Gesetzes zeigt, ist am 1. Mai in Wolnowacha geschehen, wo Kämpfer der Nationalgarde der Ukraine, die einen Checkpoint bewachten, ein Fahrzeug des Typs „Mitsubishi Galant“ vom Einwohner von Kurachowo Witalij Sergejewitsch Iwanow konfiszierten und sich dabei auf eine „dienstliche Notwendigkeit“ bei einer Operation zur Festnahme irgendeines Diversanten bezogen.
Dabei steht in den Anweisungen des Stabs der „OOS“, dass Konfiskationen von Fahrzeugen nur mit Genehmigung von deren Besitzern durchgeführt werden können. Aber die Proteste von W.S. Iwanow und das Verbot seinerseits, sein Fahrzeug zu verwenden, haben die Situation nicht verändert, das Fahrzeug wurde dennoch konfisziert. Wo es jetzt ist, weiß der Betroffene nicht. Und auch am Checkpoint werden keinerlei Auskünfte gegeben.

Witalij Sergejewitsch nimmt an, dass ihm das Fahrzeug nicht zurückgegeben wird, wie es schon bei einem Bekannten der Fall war, dem Angehörige der Nationalgarde der Ukraine ein Fahrzeug vom Typ UAS weggenommen haben. Und als die Polizei es dennoch ausfindig machte, erwies es sich, dass es im Bestand des Naziregiments „Asow“ als bei Kämpfen erbeutet aufgeführt worden war.

Wir sehen, hat die Änderung des Formats und der Bezeichnung der Operation der ukrainischen Kämpfer im Südosten des Landes keine Ordnung gebracht und das Leiden der friedlichen Bürger nicht vermindern, sondern nur den im Jahr 2014 begonnenen Terror und das Genozid an den Einwohnern des Donbass vertieft und verstärkt.

Mit besonderen Dank an: Spendenaktion für Novorossia

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