Russische Fahrzeuge ohne Fahrer haben die zehn Kilometer lange Zufahrt zur Brücke über die Straße von Kertsch bewältigt. Die Tests fanden auf einem Abschnitt der Fernstraße A-290 Noworossijsk-Kertsch statt, wie das russische Verkehrsministerium am Dienstag mitteilte.

Dabei beschleunigten sich die Verkehrsmittel auf 40 Stundenkilometer, wechselten während der Fahrt die Spur, erkannten Straßenschilder, wichen Hindernissen aus und schafften es, Verkehrsknotenpunkte zu passieren.

Technik ohne Fahrer rollte im Rahmen des Projekts „Karawan“ zur Entwicklung der unbemannten Fahrzeuge und Elektro-Transportmittel zum ersten Mal über die Fernstraße. An den Tests nahmen insgesamt fünf Fahrzeuge teil. Zur Kontrolle saßen in den Kabinen einiger von ihnen jedoch die Entwickler.

Alle unbemannten Transportmittel bewährten sich erfolgreich bei den Testfahrten und bewiesen ihre Manövrierbarkeit sowie störfreie Verbindung zu Systemen der Sattelitenpositionierung.

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