Circa neun ukrainische Kämpfer sind bei einem Durchbruchsversuch bei Gorlowka ums Leben gekommen, wie der Chef des Pressedienstes der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (DNR) Daniil Besnossow gegenüber Journalisten äußerte.

„Gestern haben die ukrainischen Kämpfer versucht, ihre Stellungen in Richtung Gorlowka zu verbessern (…) Aber durch das Feuer unserer Einheiten mittels nicht verbotener Waffen wurden die Kämpfer gestoppt“, sagte Besnossow.

Ihm zufolge erlitten die ukrainischen Streitkräfte „große Verluste“. Sie sollen etwa neun Menschen verloren haben, fünf weitere seien dabei verletzt worden. Die selbsterklärte Volksrepublik Donezk hatte ihm zufolge zwei tote Militärs zu beklagen.

Besnossow betonte, dass die ukrainischen Kämpfer die Siedlung Tschigari in der sogenannten „grauen Zone“ (das Gebiet entlang oder nahe der Fronlinie im Donbass) besetzt hätten. Ihre Positionen gelten demnach als „taktisch ungünstig“, weil sie von den Höhen aus kontrolliert werden. Trotzdem wird das Kommando der ukrainischen Streitkräfte, so der Sprecher, diesen Vorfall für die PR und die Rechtfertigung seiner Verluste nutzen.

In Bezug auf das Vorgehen der Ukraine äußerte sich Besnossow:

„Das kann als Durchbruchsversuch unserer Positionen bezeichnet werden, um einen bestimmten Bezirk unter die Kontrolle zu bringen und einen Brückenkopf für eine weitere Besetzung zu schaffen.“

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