Die Stiftung „Open Society Foundations“ des US-Milliardärs George Soros hat am Dienstag den Umzug ihres Hauptquartiers aus der ungarischen Hauptstadt Budapest nach Berlin angekündigt. Das geht am Dienstag laut der Agentur AFP aus einer Pressemitteilung des Fonds hervor.

Dies sei auf zunehmende politische und gesetzliche Repressionen durch die ungarische Regierung zurückzuführen, heißt es in der Erklärung.

Unter anderem soll die Soros-Stiftung Budapest vorgeworfen haben, ihre Arbeit zu verunglimpfen und falsch darzustellen.

Premier Viktor Orbán und seine Regierung hatten zuvor bereits mehrmals ihre negative Einstellung gegenüber jenen NGOs bekundet, die von Soros und der von ihm unterstützten Demokratischen Partei der USA gefördert werden.

Unter anderem wirft Orbán der Stiftung politische Einflussnahme vor und unterstellte Soros, im Dienste ausländischer Mächte Politik gegen das ungarische Volk zu machen und die Zahl der Einwanderer zu steigern.

Orban zufolge steht der Organisation Soros‘ die Haltung Ungarns zur Aufnahme von Flüchtlingen aus dem Nahen Osten gegenüber.

Die Soros-Stiftung war im Jahr 1979 gegründet worden. Budapest war 1984 das erste Büro der Soros-Stiftung außerhalb der USA.

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