Auf dem Balkan werden jetzt Erinnerungen an das „Flüchtlings“-Desaster vor zweieinhalb Jahren wach. Denn derzeit warten rund 60.000 Illegale auf der neuen Balkan-Flüchtlingsroute darauf, daß sie in Richtung Norden losmarschieren können. Österreich, Deutschland und Slowenien sollen bereits Alarm geschlagen haben.

Zahlen: bis April wurden 1266 Illegale allein in Slowenien aufgegriffen – ein Anstieg von 280 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. 1300 „Flüchtlinge“ sind inoffiziellen Quellen zufolge in Kroatien aufgegriffen worden. Und in Bosnien haben seit Monatsbeginn allein in den ersten zehn Tagen 100 Personen illegal die Grenze überquert. An die 5000 sollen es seit Jahresbeginn sein.

Tatsache ist, daß sich Schlepper wie „Flüchtlinge“ den gegenüber 2015 veränderten Gegebenheiten angepaßt haben und inzwischen eine neue Balkanroute gefunden haben. Die neue Strecke führt von Griechenland über Albanien, Montenegro, Bosnien bis nach Kroatien.

Laut Behörden warten derzeit rund 60.000 Illegale in Albanien und Montenegro darauf, nach Norden aufzubrechen. Die kroatischen Grenzbehörden treffen bereits Vorkehrungen.

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