Präsident der Islamischen Republik Iran, Hassan Rohani, ist am Freitagmorgen zur Teilnahme am Sonder-Gipfeltreffen der Mitgliedsländer der «Organisation für die Islamische Zusammenarbeit»(OIC) nach Istanbul aufgebrochen.

Im Mittelpunkt der Sondersitzung der OIC-Staats- und Regierungschefs stehen die jüngsten Unruhen in den Palästinensergebieten, bei denen mindestens 62 Palästinenser getötet und über 2000 weitere verletzt wurden.

Zu dem Treffen hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan eingeladen, dessen Land derzeit den OIC-Vorsitz führt.

Erdogan hatte erst im Dezember einen OIC-Gipfel in Istanbul einberufen, um gegen die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zu protestieren, der die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Al-Quds(Jerusalem) angeordnet hatte.

Die Verlegung erfolgte ausgerechnet am 15. Mai, also Nekba-Tag (Tag der Großen Katastrophe). Genau an  dem Tag  vor 70 Jahren (14. Mai 1948) wurde Israel auf dem palästinnsischen Territorium gegründet und die Palästinenser wurden aus ihrer Heimat vertrieben.

ParsToday

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