Pressekonferenz des stellvertretenden Kommandeurs der Streitkräfte der DVR, Oberst Eduard Basurin, über die Situation an der Kontaktlinie vom 12. bis 18. Mai 2018

In den Streitkräften der Donezker Volksrepublik gehen die Übungen zur Ausbildung von Panzer- und Schützenpanzermannschaften sowie Übungen mit Kommandeuren von Zügen weiter. Außerdem haben Panzereinheiten auf den Truppenübungsplätzen weiter Übungen zur Schießausbildung mit Artilleriewaffen von Panzern aus durchgeführt. Im Ergebnis der Schießübungen haben die Panzermannschaften die Bewertung „gut“ und „ausgezeichnet“ erhalten.

In Richtung Gorlowka haben die Kriegsverbrecher und Kommandeure der 24. und 25. mechanisierten Brigade Guds und Majstrenko zielgerichtet Wohngebiete von acht Ortschaften beschossen und 74 Mörsergeschosse des Kalibers 120 mm, 56 Mörsergeschosse des Kalibers 82 mm abgeschossen. Alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen wurden aktiv verwendet.

Mit Artillerie wurde Shelesnaja Balka beschossen, auf das die ukrainischen Terroristen 15 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 mm abgeschossen haben, außerdem haben die ukrainischen Kämpfer die Siedlung des Gagarin-Bergwerks vier mal mit Panzern beschossen.

In der Folge der Beschüsse von Gorlowka, Saizewo, Golmowskij und des Gagarin-Bergwerks entstand erheblicher Schaden an zivilen Objekten. Es wurden sieben Häuser und ein Abschnitt einer Gasleitung unterschiedlich schwer beschädigt oder zerstört.
Heute morgen wurden durch Beschüsse der ukrainischen Kämpfer zwei friedliche Einwohner des Nikitowskij-Bezirks von Gorlowka verletzt (W. P. Shukow, geb. 1958; D. S. Schula, geb. 1985).

In Richtung Donezk haben die Kämpfer der ukrainischen Besatzungskräfte drei Ortschaften und das Gebiet des Volvo-Zentrums in Donezk beschossen und dabei Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

In Richtung Mariupol hat der Gegner die Gebiete von drei Ortschaften mit 12 Mörsergeschossen des Kalibers 120mm und 36 Mörsergeschossen des Kalibers 82mm beschossen. Außerdem wurde mit Schützenpanzerwaffen und Schusswaffen geschossen.

Leider starb bei der Verteidigung der Republik der legendäre Kommandeur des Bataillons „Pjatnaschka“ Oleg Mamijew mit Codenamen „Mamaj“. Außerdem starb während der Erfüllung von Kampfaufgaben an der Front ein weiterer Soldat der Streitkräfte der DVR, einer wurde verletzt.
Wir drücken den Verwandten und Freunden der Toten unser aufrichtiges Mitgefühl aus.

Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden 39 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzer festgestellt.

Insgesamt hat der Gegner in der letzten Woche das Regime der Feuereinstellung 202 mal verletzt und 150 Artilleriegeschosse des Kalibers 122 mm, 48 Panzergeschosse und 1.544 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82 mm auf das Territorium der Republik abgeschossen und außerdem mit Schützenpanzerwaffen, Granatwerfern und Schusswaffen geschossen.

Es wurden die Gebiete von mehr als 20 Ortschaften der Republik beschossen. In der Folge der Beschüsse wurden 25 Wohnhäuser beschädigt.

Der stärkste Brennpunkt auf der Karte des Donbass blieb in dieser Woche Gorlowka und Umgebung.
Die ukrainischen Straftruppen haben am 12. Mai einen erfolglosen Versuch unternommen, ihre Positionen im Gebiet von Jushnoje, in der Tschigarskaja-Schlucht, zu verbessern, in der Folge erlitten sie große Verluste und zogen ab.
Dabei wurde diese Provokation anlässlich des Besuchs des besonderen Vertreters des US-Außenministeriums K. Volker in Begleitung von Poroschenko vorbereitet. Aber sie scheiterte. Das Ergebnis des Abenteuers waren tote und verletzte ukrainische Soldaten und es sind Videos über dort zurückgelassene Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte mit Beschwerden an das Kommando aufgetaucht.

Die genannte Situation muss erläutert werden. Nach Informationen unserer Aufklärung haben an dem Ausfall am Rand von Gorlowka etwa 30-40 Kämpfer teilgenommen. Aber der Angriff ist in Blut erstickt. Nach unseren Informationen betrugen die Verluste des Gegners allein am ersten Tag neun Tote und fünf Verletzte. Dann sind diese Verluste innerhalb von drei Tagen um weitere fünf Tote und drei Verletzte gestiegen, weil es keine Möglichkeit gab, die Verletzten zu evakuieren, und weil das intensive Feuer mit Schusswaffen unter den Bedingungen einer direkten Sichtbarkeit von den beherrschenden Höhen aus fortgesetzt wurde.

Am 16. Mai hat der Gegner bei einem Versuch aus dem blockierten Gebiet auszubrechen Verluste von sechs Toten gehabt. Es ist wichtig anzumerken, dass diese Kämpfer aus dem Gebiet von Tschigari aus auf Wohngebiete der Siedlung des Gagarin-Bergwerks schossen und eine Gefahr für friedliche Einwohner darstellten. Außerdem haben unsere Einheiten gestern im Gebiet des Bergwerks „Jushnaja“ eine Mörsermannschaft der ukrainischen Kämpfer vernichtet, die Häuser friedlicher Einwohner und unsere Positionen beschossen haben.

Es muss angemerkt werden, dass die Flucht der ukrainischen Kämpfer, die an dem Angriff beteiligt waren, den Abzug auch anderer Einheiten, die bis dahin einen der Haldenkegel am Rand der Ortschaft besetzt hielten, provozierte. Derzeit ist diese Position für den Gegner verloren, im Zusammenhang damit kontrollieren wir die Ortschaft Jushnyj von den eingenommenen Höhen aus vollständig. Davon zeugen die massenhaften Verluste des Gegners.

Nach unseren Informationen wurde den Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte für diese Provokation eine sehr große Belohnung versprochen. Aber wie immer hat die ukrainische Regierung ihr Wort nicht gehalten. In der Folge hat eine Einheit, es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich um Söldner handelt, im Schutz der Nacht die Tschigarskaja-Schlucht in Richtung Konstantinowka verlassen.

Neben dieser Provokation haben die ukrainischen Straftruppen praktisch ihr gesamtes Arsenal an verbotenen Waffen am Rand von Gorlowka, wo unter anderem großkalibrige Artillerie verwendet wurde, verbraucht. Aufgrund von Detonationen von Geschossen starb in der letzten Woche ein friedlicher Einwohner, acht wurden verletzt.

Das Mörser- und Artilleriefeuer erfolgt von den zuvor eingenommenen Positionen der ukrainischen Streitkräfte.
Dennoch können die massiven Beschüsse der ukrainischen Truppen auf die Vorstadt von Gorlowka ein Ablenkungsmanöver sein, mit dem das ukrainische Kommando plante, sich auf einen politischen Sieg und eine fiktive Verbesserung seiner Positionen zu beschränken.

Das Fehlen von Erfolgen der ukrainischen Streitkräfte bestätigt das plump vom ukrainischen Militärfernsehen zusammengestellte Videomaterial, in dem verzagte Kämpfer nicht abgestimmte Versionen des Pseudosiegs berichten. In der Reportage gibt es keine Bilder aus der Tschigarskaja-Schlucht.

Alle Aufnahmen sind ausschließlich von den zuvor von den ukrainischen Streitkräften eingenommenen Positionen tief in Jushnoje aus mit einem Fernobjektiv aufgenommen. Nach Einschätzung von Spezialisten hat der Gegner alte Bilder verwendet, die nicht in eine Reportage aus diesem Gebiet vom 17. Juli 2017 aufgenommen wurden, davon zeugen dieselben Blickwinkel und Lage.

Das Kommando der Besatzungskräfte hat diese abstruse Videoaufnahme als grundlegendes Beweismittel für sein Vordringen verwendet. Wir sind überzeugt, dass das Kommando der OOS die Lage absolut nicht beherrscht, sich in Berichten und auf die Schnelle von ihren Sofapropagandisten montierten gefälschten Reportagen verstrickt.

Ich fahre fort. Die hauptsächliche Richtung für die Vorbereitung eines Angriffs des Gegners bleibt der Süden der Republik, wo der Gegner nicht nur verbotene Waffen konzentriert, sondern auch materielle Mittel zusammenzieht

Das ist charakteristischerweise daran zu bemerken, dass die Besatzer mit Munition sparen, die Beschüsse auf das Territorium der Republik ab Donezk und weiter nach Süden zum Asowschen Meer hin einschränken.
Eine Bestätigung dafür ist das in den Massenmedien veröffentlichte Dokument der 30. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte über die Bereitschaft der Verbände, an Angriffshandlungen teilnehmen, dessen Echtheit wir bestätigen. Außerdem gibt es Aufklärungsdaten über die Verlegung von Panzereinheiten näher an den möglichen Durchbruchabschnitt heran.

Außerdem setzten die ukrainischen Streitkräfte die Konzentration von schweren Waffen in der Nähe der Kontaktlinie fort. Insbesondere wurde von unserer Aufklärung die Anwesenheit folgender Waffe in der Zone, wo schwere Waffen beschränkt sind, bemerkt:

2 152 mm-Haubitzen „Giazint-B“;
15 152 mm-Haubiten „D-20“;
28 152 mm-Haubitzen „Akazija“;
6 122 mm-Haubitzen „Gwosdika“;
6 120 mm-Mörser „Molot“;
1 Abwehrraketenkomplex „Strela-10“;
37 Panzer T-64 und T-72;
27 Schützenpanzer und Schützenpanzerwagen.

Zum Abschluss, uns sind alle Pläne und Absichten des ukrainischen Kommandos bekannt und die Streitkräfte der DVR sind immer bereit diese zu unterbinden, wenn sie dazu den entsprechenden Befehl erhalten.

 

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