Eine mit bestellten Falschmeldungen untermauerte PR-Attacke gegen die Badeorte der Krim ist in der Ukraine entfesselt worden, sagte der Chef des Ausschusses für Urlaubswesen und Tourismus des Krim-Parlaments, Alexej Tschernjak, gegenüber Sputnik.

Man sei darauf gefasst gewesen, so Tschernjak. Laut den Propaganda-Berichten, die im Mai und Juni erscheinen würden, reise niemand auf die Krim, sodass die dortigen Strände menschenleer seien. Es werde auf jede Weise versucht, die Urlaubssaison anzuschwärzen, sagte der Abgeordnete.

Propagandistische Publikationen seien bereits in verschiedenen Medienressourcen der Ukraine aufgetaucht. „Im Internet werden Fotos veröffentlicht, auf denen menschenleere Strände zu sehen sind. Dabei werden oft alte Aufnahmen genutzt. Unter erfundenen Namen wird berichtet, dass es auf der Krim schlecht zugehe“, so Tschernjak.

Der Abgeordnete betonte, dass die Behörden in Kiew mit derartigen Handlungen nur einen Bumerang-Effekt bewirkt hätten. „Je mehr negatives Aufsehen sie um die Urlaubssaison erregen, desto mehr Aufmerksamkeit schenken die Menschen der Krim. Dank der in den Kurorten der Krim installierten Webcams bekommen sie einen Einblick in die reale Situation und buchen Tickets für Urlaubsreisen“, so Tschernjak.

Die Krim liege heute unter den russischen Touristenregionen bei Hotelbuchungen auf Platz eins, fügte der Abgeordnete hinzu.