George Soros attackiert den neuen Innenminister Italiens, weil dieser Hunderttausende illegale Migranten abschieben lassen will. Zudem warf ihr Salvini vor, er sei von Putin bezahlt worden.

Von Marco Maier/Contra Magazin

Zwischen dem liberalen globalistischen Multimilliardär George Soros und der neuen italienischen Regierungspartei Lega von Matteo Salvini ist eine Fehde ausgebrochen. Diese formte nun doch mit der Fünf-Sterne-Bewegung eine Regierung und der Lega-Parteichef und ist nicht nur stellvertretender Premierminister des Landes, sondern auch Innenminister.

Der aus Ungarn stammende amerikanische Börsenspekulant, der in den 1990ern schon einmal mit seinen Währungsspekulationen gegen die Italienische Lira dem Land gewaltigen Schaden zufügte, attackierte Salvini, weil dieser ankündigte, als Innenminister nun Hunderttausende illegale Migranten aus Italien werfen zu wollen.

George Soros reagierte auf die Regierungsbildung damit, dass Salvini von Wladimir Putin finanziert werden könnte, und sagte, er sei «sehr besorgt über Russlands Einfluss auf Europa im Allgemeinen und auf die neue italienische Regierung». Er sagte: «Ich weiß nicht ob Salvini von Moskau bezahlt wird, aber die Öffentlichkeit hat ein Recht, dies zu wissen.» Auf gut Deutsch meint er nichts weiter als, dass jede Regierung die den Fokus auf die eigene Bevölkerung setzt und nicht auf illegale Migranten eine Marionette Putins sei.

Claudio Borghi, der wirtschaftspolitische Sprecher der Lega, antwortete ihm: «Soros ist wegen der italienischen Regierung besorgt? Das heißt, wir gehen in die richtige Richtung…» Man würde verstehen, dass jene die jahrelang mit den Leben von Immigranten spekuliert haben die NGOs und Schlepper finanziert haben um eine Invasion nach Italien zu starten keine Freude mit der neuen Regierung hätten. «Der Wind hat sich für Soros und all jene geändert, die vom Tod hunderter Menschen profitierten», kündigte er an.

In einem Gespräch mit der italienischen Zeitung «Corriere della Sera» sagte Soros, dass der wachsende Einfluss der Lega eine Reflektion auf «Europas fehlerhafte Migrationspolitik» sei, welche «Italien eine ungerechte Last auferlegt» habe. Seine Lösung dafür lautet jedoch, dass die illegalen Migranten auch in Italien bleiben sollen, Rom dafür jedoch Gelder aus Brüssel erhalten soll.

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