Dank eines Hinweises des Bundesamtes für Verfassungsschutz konnte die Kölner Polizei offenbar eine Terror-Attacke mit einer hochtoxischen Angriffswaffe verhindern. Ein Tunesier soll festgenommen worden sein, berichtet der «Focus» mit Verweis auf Sicherheitskreise.

Demnach habe das Bundesamt für Verfassungsschutz einen wichtigen Hinweis geliefert, dank dem die Kölner Polizei einen geplanten Giftanschlag vereitelt habe, berichtet das Blatt.

Der Festgenommene sei ein 29-jähriger Tunesier und Sympathisant der Terrorgruppe «Islamischer Staat».

Über das Internet soll sich der Verdächtige, der bereits in der Vergangenheit als «militanter Islamist aufgefallen» sei, toxische Substanzen verschafft haben, um ein Angriffsgift zu mischen.

Nach dem Eingang des sensiblen Hinweises habe zunächst ein «Mobiles Einstzkommando» den IS-Sympathisanten dauerhaft überwacht.

Am Dienstag hätten schließlich Spezialeinsatzkräfte die Wohnung in der Osloer Straße gestürmt und den Verdächtigen sowie seine konvertierte deutsche Frau festgenommen.

Laut dem Blatt ist dabei offenbar der «erste Terror-Giftanschlag in Deutschland» verhindert worden.