In einem Exklusiv-Interview mit dem Sender al-Alam hat Syriens Präsident Bashar Assad die Beziehungen zur Islamischen Republik Iran als strategisch bezeichnet.

Assad ging in dem am Mittwochabend ausgestrahlten Gespräch auf den Vorschlag Saudi-Arabiens ein, die Beziehungen zum Iran abzubrechen und sagte: Die strategischen Beziehungen zwischen Iran und Syrien werden nicht von Fragen im Süden und Westen beeinflusst, sondern sie haben mit all ihren Aspekten mit der Gegenwart und der Zukunft der Region zu tun.

Laut dem syrischen Präsidenten werden weder Syrien noch der Iran diese Beziehungen jemals auf politischer und internationaler Ebene ansprechen, um für einen Kompromiss zu sorgen.

Assad betonte, dass dieser Plan den Israelis zuzuschreiben sei und dazu diene, Iran herauszufordern und auf ihn Druck auszuüben.

Nach den Worten des syrischen Staatschefs gehe diese Frage mit der internationalen und gegen Iran gerichteten Propaganda in Bezug auf dessen Atomprogramm einher.

«Alles was gegenwärtig hinsichtlich Iran geschieht hat zum Ziel, eine anti-iranische Stimmung auf internationaler Ebene zu erzeugen», betonte Assad anschießend und ergänzte, dass Beschlüsse über Syrien nur von Syrien allein gefasst werden können.

«Wir befinden uns in demselben Kampf, sollten wir über den Iran Beschlüsse fassen wollen, so werden wir mit den Iranern sprechen und mit keiner anderen Partei».

In Bezug auf die Einladung iranischer Berater in Syrien präsent zu sein, sagte er: Die syrische Regierung hat bereits seit Anbeginn Iran und Russland gedrängt, in dem Land präsent zu sein, weil sie die Hilfe dieser Länder benötigte und Iran habe auf diese Anfrage positiv reagiert.

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