Nach dem Ende des Kalten Krieges hat sich Russland den westlichen Staaten vollständig geöffnet, während es selbst hingegen aufs Eis geführt wurde. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa gegenüber der finnischen Tageszeitung Hufvudstadsbladet.

Laut Sacharowa wurde Russland trotz seinen Kooperationsbestrebungen in den letzten Jahren vom Westen abgeschottet.

„Wir haben uns dem Westen völlig zugewandt. Nicht weil wir besiegt wurden – wir haben es selbst gemacht. Niemand hat uns überfallen, sondern Gorbatschow wollte das Wettrüsten beenden und dem Kalten Krieg ein Ende setzen. Also haben wir uns für Euch geöffnet – und wurden betrogen. Als Antwort habt Ihr uns mit Stacheldraht umzäunt“, so Sacharowa.

Dem fügte sie hinzu, Russland brauche keine Konflikte mit dem Westen. Es strebe nach einer Zusammenarbeit sowie der Entwicklung von Wirtschafts-, Handels- und Kulturbeziehungen.

„Wir wollen frei in andere Länder reisen, wir wollen die Visa-Beschränkung loswerden. Aber wir werden ständig abgelehnt! Es ist wie mit den russischen U-Booten in Schweden. Jeder weiß, dass sie dort sind, aber niemand hat sie gesehen. Einen Monat später, nachdem die ganze schwedische Bevölkerung eingeschüchtert wurde, schreiben die Medien noch eine kleine Zeile über den Vorfall: Das, was für ein U-Boot gehalten wurde, stellte sich als etwas anderes heraus“.

Quelle

Метки по теме: ; ;