Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg traf den Irans Atomchef in Oslo und bezeichnete den Atomvertrag mit Iran als „große Errungenschaft“ für die Welt.

Die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg empfing am Mittwoch den Gastvorstand der Atomenergieorganisation Irans Ali Akbar Salehi, um die Zukunft des iranischen Atomabkommens mit den Weltmächten sowie die Ausweitung der bilateralen Beziehungen zu diskutieren.

Solberg betonte, dass das iranische Abkommen eine große Errungenschaft für die Welt sei und fügte hinzu, dass Norwegen ernsthaft forderte, den Nuklearvertrag beizubehalten.

Die norwegische Premierministerin erklärte, dass ihre Regierung nach einer verstärkten Zusammenarbeit mit dem Iran die Hindernisse auf dem Weg zur Erweiterung der bilateralen Beziehungen und auf der Grundlage der Vorteile des Atomabkommens beseitigen wolle.

Sie verwies auf die Lage im Nahost und erklärte, dass die Situation im Nahen Osten immer komplizierter werde. Sie sagte, dass die Politik ihres Landes darin bestehe, Sicherheit, Frieden und humanitäre Hilfe zu unterstützen und Meinungsverschiedenheiten in der Region friedlich beizulegen.

Der iranische Beamte Ali Akbar Salehi seinerseits forderte eine Ausweitung der bilateralen Beziehungen, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Investitionen und Handel, und dankte Norwegens Unterstützung für den Iran-Nuklearvertrag.

Er forderte ferner eine ernsthaftere Unterstützung von Norwegen und anderen europäischen Ländern für den Nuklearpakt.

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