Die US-Armee will sich für ihren Einsatz in Afghanistan Paintball-Gewehre anschaffen, wobei die Kugeln nicht mit einfacher Farbe befüllt werden sollen. Darüber schreibt die Zeitschrift „Popular Mechanics“.

Demnach sollen die Kugeln nicht letale chemische Verbindungen beinhalten, wie beispielsweise Nonivamid –  ein synthetischer Wirkstoff, der zu einer zeitweiligen Erblindung und einem Verlust der Aktionsfähigkeit führen kann. Auch Tränengas kann in ihnen enthalten sein, so die Zeitschrift.

Der Vertrag für die Lieferung von solchen Schusswaffen – den so genannten Variable Kinetic Systems (VKS) – hat die US-Armee mit der Firma Pepperball abgeschlossen. Sein Gesamtwert soll 650.000 US-Dollar betragen.

Experten zufolge, auf die sich die Zeitschrift beruft, kann das VKS in einigen Fällen eine gute Alternative zu letalen Waffen darstellen. Das in Afghanistan stationierte US-Kontingent soll damit zusätzliche Möglichkeiten für die Neutralisierung von Gefahren erhalten, hieß es.

Nicht letale Waffen von Pepperball haben eine hohe Schussgeschwindigkeit, deren Reichweite sich auf 50 Meter beläuft. Das Gewehr selbst ähnelt in vielem dem in der US-Armee am meisten genutzten M14-Selbstladegewehr.

 

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