Nach der „Lifeline“ haben die Behörden in Malta jetzt ein weiteres deutsches NGO-Schlepper-Schiff, die „Sea Watch 3“, ebenfalls festgesetzt und hinderten das Schiff am Auslaufen.

Hinter der libyschen Küste warten deutsche Schlepperschiffe bereits auf die Schlauchboote

Die Nichtregierungsorganisation „Sea-Watch” teilte dazu auf ihrer Website mit: „Sea-Watch hat heute erfahren, daß ihr Schiff in Malta festgehalten wird, ohne jegliche Rechtsgrundlage seitens der Behörden. Die Sea-Watch 3 ist nicht wie ‚Lifeline‘ und ‚Seefuchs‘ im Sportbootregister eingetragen, sondern im königlichen Schiffsregister als niederländisches Seeschiff registriert, das voll berechtigt ist, die niederländische Flagge zu führen.”

Man erwarte nun, daß die Behörden unverzüglich die Genehmigung zum Auslaufen erteilten – das Auslaufverbot sei eine rein politische Entscheidung: „Dadurch erweist sich die fehlende Erlaubnis, von Malta auszulaufen, nicht als eine Frage der Registrierung, sondern als eine politische Offensive zur Beendigung der zivilen Rettung auf See“, wird Pia Klemp, die Kapitänin der „Sea Watch 3“, in Medien zitiert.

Zuerst!

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