Bericht des offiziellen Vertreters der Koordination der Volksmiliz der DVR, Eduard Basurin, zur Lage am 6. Juli 2018

In der letzten Woche haben die Soldaten der Donezker Volksrepublik eine Reihe humanitärer Aktionen durchgeführt. Gemeinsam mit karitativen und gesellschaftlichen Organisationen wurde Erholung für Kinder in der Republik Abchasien organisiert und Unterstützung für die Einwohner des frontnahen Alexandrowka geleistet.

Die Lage in der Nähe der Kontaktlinie ist weiterhin durch unsere Truppen kontrollierbar.

— In Richtung Gorlowka wurden die Ortschaften Golmowskij und Dolomitnoje von den Positionen der ukrainischen Kämpfer der 24. Brigade aus auf Befehl des Kriegsverbrechers Guds beschossen. Dabei hat der Gegner Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.
— In Richtung Donezk haben die ukrainischen Terroristen der 93. und der 92. mechanisierten Brigade unter Kommando der Kriegsverbrecher Klotschkow und Kokorjow die Ortschaften Dokutschajewsk und Jasinowataja beschossen. Der Gegner hat fünf Mörsergeschosse des Kalibers 120mm abgeschossen.
— In Richtung Mariupol haben die Besatzer der 36. Brigade auf Befehl des Kriegsverbrechers Gnatow Kominternowo beschossen und dabei Granatwerfer und Schusswaffen verwendet.

Insgesamt wurden in den letzten 24 Stunden fünf Fälle von Verletzung des Regimes der Feuereinstellung von Seiten der ukrainischen Besatzungskräfte festgestellt.

Insgesamt wurden in der letzten Woche 49 Verletzungen des Regimes der Feuereinstellung festgestellt. Auf die Gebiete von 18 Ortschaften der Republik hat der Gegner zwei Antipanzerlenkgeschosse, 54 Mörsergeschosse des Kalibers 120 und 82mm, sechs Panzergeschosse abgeschossen, er hat 164 Schüsse mit Schützenpanzer- und Schützenpanzerwagenwaffen abgegeben, aktiv alle Arten von Granatwerfern und Schusswaffen verwendet, darunter großkalibrige und Scharfschützenwaffen.

In dem genannten Zeitraum starb ein Verteidiger des Donbass.

Ich erinnere daran, dass die Terroristen der 93. Brigade in der letzten Woche grob den „Brotwaffenstillstand“ verletzt haben und ein Fahrzeug, das Wasser für die friedliche Bevölkerung von Signalnoje transportierte, vernichteten. In der Folge eines Treffers einer Antipanzerlenkrakete wurde ein Soldat der Volksmiliz der DVR tödlich verletzt.

Die vorsätzliche Vernichtung des Wasserfahrzeugs zeugt von der Absicht der ukrainischen Terroristen, die humanitäre Situation in den frontnahen Ortschaften zu verschärfen.

Gemäß einem Bericht der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft der Ukraine an den Leiter des Generalstabs der ukrainischen Streitkräfte Mushenko wurden seit dem 1. Januar 2018 in den ukrainischen Streitkräften 504 Fälle von eigenmächtigem Verlassen der Truppenteile registriert, was 17 Prozent mehr ist als im ganzen Jahr 2017. Es ist bemerkenswert, dass eine Vergrößerung der Zahl der Deserteure in den Eliteluftlandetruppenteilen und -einheiten festzustellen ist. In dem Bericht wird eine Statistik dargelegt, nach der in der 79. Luftsturmbrigade seit Anfang 2018 119 Soldaten flohen und im Jahr 2017 100 Soldaten; in der 80. Luftsturmbrigade wurden 111 Fälle gegenüber 73 in 2017 festgestellt; in der 25. Luftlandebrigade 79 Fälle gegenüber 64; in der 81. Luftlandebrigade wurden 2018 bereits 92 Fälle gegenüber 57 im Jahr 2017 festgestellt.

Außer den Standardursachen für das Verlassen der Truppenteile (Unwillen zu dienen, niedriger Sold, unerträglich Dienstbedingungen, Enttäuschung usw.) ist eine nicht weniger wichtiger Ursache die fehlende Erfüllung der sozialen Verpflichtungen von Seiten des Staates gegenüber den Teilnehmern und Veteranen der ATO.

So hat die Hauptmilitärstaatsanwaltschaft im 1. Quartal 2018 den Stand der Versorgung der Teilnehmer der ATO mit psychologischer Rehabilitation untersucht und Verstöße gegen die gesetzlichen Anforderungen entdeckt. Trotz der vom Gesetz der Ukraine „Über den sozialen und rechtlichen Schutz von Soldaten und Mitgliedern ihrer Familien“ festgelegte Verpflichtung, dass Teilnehmer der ATO eine psychologische Rehabilitation durchlaufen müssen, betrugt der Prozentsatz derjenigen, die eine solche Leistung erhielten, im Jahr 2017 nur 0,1% der Gesamtzahl. Und im 1. Quartal 2018 durchliefen nur 128 Personen eine psychologische Rehabilitation. Zur Information, am 1. Juni 2018 hatten 341.574 Personen den Status eines Teilnehmers der Kämpfe.

Außer den Problemen mit denjenigen, die die Truppenteile eigenmächtig verlassen, kämpft das Verteidigungsministerium der Ukraine mit noch einer Plage, die mit dem niedrigen Stand der psychischen Gesundheit der Reservisten zusammenhängt.

Gemäß den Berichtsnotizen des Leiters des Zentrums zur Gewährleistung der Dienstleistungstätigkeit des Verteidigungsministeriums der Ukraine und des Generalstab der ukrainischen Streitkräfte begannen im Zeitraum vom 14. bis 23. Juni 2018 57 Reservisten der operativen Reserve der zweiten Reihe des 167. Bataillons der Territorialverteidigung mit der allgemeinen Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen in der Folge von Alkoholgenuss“ eine stationäre Behandlung im Tschernigower psychoneurologischen Oblastkrankenhaus. Zum Stand am 25. Juni befinden sich 64 Reservisten in der stationären Behandlung im Tschernigower psychoneurologischen Oblastkrankenhaus, darunter 7 in der Abteilung von intensive Therapie.

Im Zusammenhang mit dem Konflikt zwischen dem Kommando der 30. mechanisierten Brigade und dem der 28. mechanisierten Brigade, die zur Ablösung ersterer eingetroffen ist, der mit der Aufteilung von Material zusammenhängt, ist eine Reihe Funktionsträger des Verteidigungsministeriums der Ukraine in der Zone der Operation der vereinigten Kräfte eingetroffen, um Ermittlungen durchzuführen.

Allem Anschein nach besuchte am 30. Juni der Verteidigungsminister der Ukraine Poltorak, da er seinen Untergebenen und den Ermittlungsmaterialien nicht vertraut, persönlich den Verantwortungsbereich der 93. mechanisierten Brigade, wo er dem Kommando mit Entlassung drohte, falls sich eine solche Situation mit dem Kommando der 128. Gebirgsjägerbrigade wiederholen sollte, die im August 2018 zur Ablösung der 93. Brigade eintreffen soll.

Wir stellen weiter Fälle von Verkauf von Waffen durch die Einheiten, die in der OOS-Zone stationiert sind, an Soldaten der Volksrepublik fest. Wir verfügen über einen Bericht des Leiters des Sicherheitsdienstes der Ukraine für den Donezker Oblast an den Präsidenten der Ukraine, in dem er über Fälle von Verbrechen und korruptive Schemata des Kommandos in der OOS-Zone berichtet.

Dieser Bericht wurde durch die Unzufriedenheit von Mitarbeitern des SBU in Zusammenhang mit der erfolgten Reorganisation und Änderung des Formats der ATO hervorgerufen, wodurch sie nun unmittelbar dem Kommando der OOS unterstellt sind, das heißt Militärs.

Wir stellen Ihnen einen Teil des Dokuments vor, gemäß dem in einem der Truppenteil in der OOS-Zone eine Inspektion einen Fehlbestand an Waffen und Material festgestellt hat. Vor Ihnen befinden sich zwei Maschinengewehre vom Typ Kalaschnikow aus dieser Liste. Sie können Sie fotografieren und die Nummern überprüfen.

Alle übrigen Waffen und Materialien befinden sich auch bei uns, aber wir habe es nicht für zielführend gehalten, ein ganzes Arsenal hierhin zu bringen. Wir stellen sie als Beispiel dafür vor, dass das ukrainische Kommando zur persönlichen Bereicherung in den Strom des Waffen- und Munitionshandels eingetreten ist und Kämpfe, die nicht in seinem Interesse sind, beendet.

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