Im Vorfeld des Nato-Gipfels fürchtet Europa die Unberechenbarkeit des US-Präsidenten Donald Trump, wie der ehemalige Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, Leon Panetta, gegenüber dem Medienkonzern McClatchy sagte.

Zuvor hatte Trump mehrmals seine Sicht auf die Partnerschaft im Rahmen der Nato geäußert:  Abermals betonte er, dass Deutschland nicht genug für die Verteidigung ausgebe. Die größte Last zur Gewährleistung der EU-Sicherheit würde auf die USA entfallen, betonte er am Freitag.  Kurze Zeit später hatte dann auch der Nato-Chef Jens Stoltenberg an diesem Wochenende betont: Deutschland sollte deutlich mehr für das Militär ausgeben.

Am kommenden Mittwoch fliegt Donald Trump zum Nato-Gipfel nach Brüssel. Dort könnte Deutschland erneut zu einer Zielscheibe für Kritik werden. Auch das geplante Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin schürt Ängste in europäischen Kreisen.

„Sie sind zu Tode erschrocken. Sie machen sich Sorgen um einen sehr unberechenbaren Präsidenten der Vereinigten Staaten. Sie sind zunehmend besorgt, dass er Dinge tun wird, die nicht auf dem basieren, was im besten Interesse ist, sondern allein auf seiner Vision von,Amerika First‘», kommentiert dies der 80-jährige Leon Panetta, der 2009-2011 CIA-Direktor gewesen ist und dann bis 2013 das Amt des US-Verteidigungsministers bekleidete.

Zudem seien europäische Behörden besorgt, dass Donald Trump sein Wahlversprechen, die US-Truppen vom Kontinent abzuziehen, einhalten könnte, falls die europäischen Nato-Mitglieder nicht bereit sein sollten, einen höheren Beitrag für die Verteidigung zu zahlen.

 

 

Quelle: Sputnik

 

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