Starke Töne: der Vorsitzende der niederländischen Migrantenpartei DENK, Tunahan Kuzu, hat jetzt Holländer, die „Multikulti“ kritisch gegenüberstehen, kurzerhand zum Verlassen ihres Landes aufgefordert. Darüber schreibt das deutsche Nachrichtenmagazin Zuerst! am Donnerstag.

Kuzu in einem Videoblog wörtlich:

„Wenn ihnen die sich verändernden Niederlande nicht gefallen, in denen Menschen verschiedener Kulturen leben, sollen sie besser abhauen.“ Zugleich warf er den autochtonen Holländern vor, die „Vorherrschaft“ in ihrem Land anzustreben.

In der Vergangenheit hatte Kuzu, der Parlamentsabgeordneter ist, unter anderem holländischen Ärzten vorgeworfen, bei Migranten die Behandlung schneller abzubrechen als bei Personen ohne Einwanderungshintergrund. Der niederländischen Gesellschaft warf der gebürtige Türke eine „Dämonisierung“ seiner in Holland lebenden Landsleute vor.

Die Zuwandererpartei DENK ist eine Abspaltung von der niederländischen Arbeitspartei (PvdA). Sie wurde 2014 von Kuzu zusammen mit Selcuk Öztürk gegründet.

Der Vorsitzende der Partei für die Freiheit, der Abgeordnete Geert Wilders, kommentierte Kuzus jüngste Äußerungen auf Twitter:

„Meine Botschaft an Kuzu, DENK und alle anderen Erdogan-Liebhaber: Verpißt Euch in die Türkei!“

 

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