FBI-Sonderermittler zur Beeinflussung des Wahlkampfs in den Vereinigten Staaten 2016 ,Robert Mueller, rechnet die Veröffentlichung der E-Mails von Hillary Clinton russischen Agenten des Militärnachrichtendienstes GRU zu. Das geht aus veröffentlichten Regierungsdokumenten hervor. WikiLeaks wirf man gleichzeitig vor, man habe die Veröffentlichungen von russischen Dokumenten unterdrückt.

Das Dokument beginnt mit einer Liste von zwölf Namen, die an der Veröffentlichung der E-Mails auf WikiLeaks beteiligt sein sollen. Während des US-Wahlkampfes im Jahre 2016 veröffentlichte WikiLeaks zahlreiche E-Mails von Hillary Clinton, die zu diesem Zeitpunkt als Kandidatin der US-Demokraten im Wahlkampf befunden hat. Unter den Rubriken DNC-Leaks (E-Mails des Democratic National Council) und Podesta-Emails (Clintons Wahlkampfberater) wurden zahlreiche Skandale der Clintons aufgedeckt. Über den Wahlkampf hinaus wurden am Ende fast täglich Tranchen von E-Mails auf WikiLeaks veröffentlicht, die sich nicht gerade positiv für Clinton auf den Wahlkampf ausgewirkt haben.

Lag sie anfangs noch in den Umfragewerten deutlich vor Trump, so überholte dieser sie noch in der Wahlnacht. Bereits zuvor wurde WikiLeaks immer wieder von westlichen Medien und Geheimdiensten — unter anderem der Bundesnachrichtendienst — als Instrument des Kremls gebrandmarkt. WikiLeaks bestritt diese Vorwürfe. Diese Vorwürfe wurden gestern wieder laut, nachdem Sonderermittler Mueller seine Anschuldigen veröffentlichte. Zudem wird WikiLeaks und Julian Assange vorgeworfen, er hätte Partei für Russland ergriffen und hätte Wahlkampf für Donald Trump gemacht. Assange, der inzwischen isoliert in der ecuadorianischen Botschaft ausharrt, bestritt diese Vorwürfe stets unter Verweis auf die Dokumente, die auf den WikiLeaks-Servern gespeichert sind.

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