Während die USA dem Iran den Ölhandel unter durch Sanktionen zerstören wollen, plant Russland die Investition von 50 Milliarden Dollar in die dortige Öl- und Gasindustrie. Darüber schrieb das österreichische Contra Magazin am Montag.

Russlands Präsident, Wladimir Putin auf Staatsbesuch im Iran. Bild: Pressedienst des russischen Präsidenten.
Russlands Präsident, Wladimir Putin auf Staatsbesuch im Iran mit dem Revolutionsführer Chamenei. Bild: Pressedienst des russischen Präsidenten.

In Moskau lässt man sich von den Drohungen Washingtons nicht wirklich beeindrucken, sondern setzt auf eine gegenläufige Strategie. Auch in Sachen Iran. Denn die Russen wollen insgesamt 50 Milliarden Dollar in die Öl- und Gasindustrie des Landes investieren, obwohl Trumps neokonservative Regierung alle Hebel in Bewegung setzt, um die Welt davon abzuhalten, Erdöl aus dem Iran zu kaufen.

Laut der iranischen Regierung sind bereits Investitionspläne in Höhe von insgesamt 14 Milliarden Dollar in Bearbeitung. Vor allem Rosneft und Gazprom wollen sich dort engagieren. Insgesamt sollen bald schon russische Investitionen in Höhe von 50 Milliarden Dollar ausgehandelt werden. Erst vor wenigen Monaten engagierte sich die russische Ölfirma Zarubezhneft im Iran und wird zusammen mit der iranischen Dana Energy die – zwischenzeitlich ungenutzten – Ölfelder von Aban und West-Paydar erneut ausbeuten.

Russlands Energieminister Alexander Nowak teilte mit, dass Russland alle rechtlichen Angelegenheite untersuche, um einen möglichen Deal mit dem Iran abzuschließen, wonach Moskau dem unter den westlichen Sanktionen leidende Land im Tausch für Öl diverse dort benötigte Güter liefert. Das wäre für die Islamische Republik eine enorme Entlastung.

 

 

Quelle: Contra Magazin

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