Die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic hat die Albaner als „Waffenbrüder“ bezeichnet. Damit nahm sie Bezug auf die Kriegskonflikte im ehemaligen Jugoslawien in den 90er Jahren. Das berichtet der digitale Informationsdienst Sputnik Deutschland unter Bezugnahme auf die Internetseite der Staatschefin Kroatiens.

„Wir waren buchstäblich Waffenbrüder, noch bevor wir im Jahr 2009 der Nato beigetreten sind. Viele Albaner haben ihr Leben für Kroatien geopfert, und glauben Sie mir, Kroatien wird das nicht vergessen“, heißt es in einer Erklärung, die auf der Webseite der Staatschefin veröffentlicht wurde.

Bei ihrem Besuch in Tirana hat Grabar-Kitarovic außerdem den Beitritt Albaniens zur EU unterstützt: „Kroatien unterstützt entschieden die Aufnahme Albaniens in die EU und begrüßt den Fortschritt, der bei der Erfüllung der Beitrittskriterien erreicht wurde.“

Im vergangenen Juni war bekannt geworden, dass die Beitrittsverhandlungen für Albanien und Mazedonien im Jahr 2019 beginnen sollen.

Während des Unabhängigkeitskrieges von 1991 bis 1995 kämpften Albaner auf kroatischer Seite mit, wofür der kroatische Staat noch 2016 seine Dankbarkeit ausdrückte.

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