Die Sprecherin des russischen Außenministeriums hat die jüngste US-Erklärung über die Schwarzmeerhalbinsel Krim belächelt. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur IRNA am Donnerstag.

In der Erklärung wurde betont, die USA würden die Annexion der Krim durch Russland weiterhin nicht anerkennen.

Die russische Außenamtssprecherin Marija Sacharowa unterstrich hierzu, dass die USA bis vor kurzem noch das Atomabkommen mit Iran und auch das Klimaabkommen von Paris unterstützten und dies zur offiziellen Politik Washingtons gehörte. «Nun haben wir aber gesehen, dass US-Präsident Donald Trump seinen Kurs diesbezüglich geändert hat.»

Abschließend hob Sacharowa auf ironische Weise hervor, ihr Land kenne die Glaubwürdigkeit und den Wert solch «entscheidender Erklärungen» amerikanischer Funktionsträger.

In einer gestern von US-Außenminister Mike Pompeo veröffentlichten Erklärung wurde betont, die USA würden die Annexion der Krim durch Russland weiterhin nicht anerkennen.

Zeitgleich mit dem Wandel in der Ukraine im Jahr 2014 haben sich die Menschen im Osten des Landes und auf der Halbinsel Krim gegen die Zentralregierung gestellt.

Die Bewohner der Krim, die größtenteils russisch sprechen und sich Moskau zugehörig fühlen, sprachen sich für die Unabhängigkeit von der Ukraine und den Anschluss an Russland aus. Mit der Zustimmung des russischen Präsidenten wurde dies in die Tat umgesetzt.

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