In den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres sind nach Angaben der Vereinten Nationen (UNO) mehr als 1.200.000 Menschen vor den Konflikten in Syrien geflohen. Das berichtet die iranische Nachrichtenagentur ISNA am Mittwoch.

Die UNO zeigte sich gestern in einem Bericht besorgt über die permanenten Fluchtbewegungen aus verschiedenen Teilen Syriens sowie die Folgen des Krieges für die Zivilisten.

In der ersten Hälfte von 2018 seien täglich mehr als 6.500 und monatlich mehr als 200.000 Menschen geflüchtet, teilte die UNO mit.

Die größte Zahl der Binnenflüchtlinge in den ersten drei Monaten des aktuelles Jahres  wurde für Idlib ermittelt. Nach der Militäroperation der syrischen Armee gegen die Terroristen in dieser Region flüchteten rund 400.000 Menschen aus diesem Gebiet, hieß es weiter.

Gleichzeitig mit den Hilfsmaßnahmen für Bedürftige, insbesondere die Binnenflüchtlinge, warnte die UNO vor der pausenlosen Migration, die den Aufnahmeländern große Bürden auflastet.

Im Juni 2017 wurden der UNO zufolge Nahrungsmittelhilfen für mehr als 400.000 Menschen im Nordwesten und Süden Syriens geschickt.

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