Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die Türkei aufgefordert, den Verletzungen der Menschenrechte in Afrin im Norden Syriens ein Ende zu setzen. Das berichtet die französische Nachrichtenagentur AFP.

Pro-Regierungsmilizen in Afrin

In einem am heutigen Donnerstag veröffentlichten Bericht wies Amnesty International darauf hin, dass türkische Truppen unzählige Zivilisten in der Region Afrin angegriffen hatten und auch gefangen nahmen.

Bereits davor hatten 15 kurdische und syrische Menschenrechtsorganisationen die türkische Armee beschuldigt, die Rechte der Bürger von Afrin verletzt zu haben. Nach einer zweimonatigen Militärinvasion hatte die Türkei Afrin im März laufenden Jahres besetzt. Die Eroberung trug zur Flucht von zig tausend Menschen aus der Region bei.

Amnesty International fordert Türkei zum Stopp der Menschenrechtsverletzungen in Afrin auf
Quelle: ParsToday

Obwohl Ankara weiterhin bestreitet, auf Zivilisten zu zielen, wurden laut Amnesty International Dutzende von Zivilisten bei türkischen Luftangriffen getötet.

Die US-Streitkräfte, die selbst illegal in Syrien präsent sind, haben dem Einsatz von türkischen Truppen in einigen Gebiet des Landes, einschließlich Afrin, zugestimmt. (ParsToday/AFP)

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