Symbolbild

Fast einen Monat nach dem Konflikt zwischen dem IS¹ und Al-Kaida im Jemen wird letzterer in einer Erklärung veröffentlicht, in der sie ihre Version des Konflikts skizziert. Laut ihrer Version wurden die Kämpfer «Ansar asch-Scharia» (Ansh) von den IS-Militanten gefangen genommen, als sie am Kontrollpunkt dieser Gruppe anhielten. Al-Kaida versuchte, Verhandlungen mit dem IS aufzunehmen, aber diese traten nicht in Kontakt. Dann hatte Ansh keine andere Wahl, als die IS-Kämpfer anzugreifen.

Diese Version widerspricht sowohl der ursprünglichen Aussage eines der al-Kaida-Kommandeure, dass der IS alle Geiseln getötet hat, als auch den Worten der Militanten selbst.

Al-Kaida im Jemen gibt zu, dass die Beziehung zum islamischen Staat angespannt war, aber bis zu diesem Zeitpunkt gibt es keine größeren Scharmützel. Im Gegenteil, mit einem gemeinsamen Feind — den Hussiten von «Ansar Allah», haben die Islamisten auf jede mögliche Weise versucht, nicht miteinander in Konflikt zu kommen und sich durch kontrollierte Gebiete zu führen.

Die Gruppe beschwert sich auch, dass der Vorfall im Jemen durchgeführt wurde.

¹auch ISIS, IS, Daesh — in Russland eine verbotene Terrororganisation.

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