‘Europa muss seine Beziehungen zu Russland komplett ändern und es als Partner betrachten’,

— schreibt die österreichische Außenministerin Karin Kneissl in ihrem Artikel in der deutschen Ausgabe Welt.

Die Ministerin präzisiert, dass jeder in Europa die Notwendigkeit versteht, die Beziehung zu revidieren. Kneissl erinnerte an die jüngste Rede des französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der sagte, dass die Diskussion über Fragen der europäischen Verteidigung und Sicherheit unter direkter Beteiligung Moskaus stattfinden sollte.

Nach Angaben der österreichischen Diplomatenleiterin gibt es keine konkreten Schritte zur Verbesserung der Beziehungen zu Russland, und alles ist nur auf ‘eine Idee’ beschränkt.

Die Politikin betont, dass die Versuche, einen Dialog zwischen Europa und Moskau zu etablieren, seit den frühen 2000er Jahren wiederholt wurden. Die Beziehungen zwischen den beiden Seiten wurden von verschiedenen Ereignissen, wie die Proklamierung der Unabhängigkeit des Kosovo, die Aggression Georgiens gegen Südossetien und die Wiedervereinigung der Krim mit Russland, überschattet.

Kneissl glaubt, dass es an der Zeit ist, dass Europa seine außenpolitischen Interessen überschätzt und der Atmosphäre des Misstrauens in den Beziehungen zu Moskau aufhört. Als einer der Wege, die Beziehungen zu erwärmen, schlägt die Ministerin vor, Russland zu einem Partner Europas in Syrien oder im Jemen zu machen.

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