Der Brüsseler EU-Zentrale sind die 2015 eingeführten Grenzkontrollen zwischen europäischen Staaten ein Dorn im Auge – sie widersprechen dem EU-Höchstwert der grenzenlosen Mobilität und sollen deshalb möglichst bald wieder abgeschafft werden. „Wir haben den Weg für eine Kontrolle der Außengrenzen der EU geebnet. Das sollte uns dazu bringen, so schnell wie möglich zur normalen Funktionsweise von Schengen zurückzukehren“, — erklärte jetzt EU-Migrationskommissar Avramopoulos.

Im Schengen-Raum, dem 22 EU-Staaten angehören, gibt es normalerweise keine stationären Personenkontrollen an den Grenzen. Kontrollen gibt es aber derzeit – als Folge der verheerenden Grenzöffnung 2015 – zwischen Deutschland und Österreich, außerdem auch in Frankreich, Dänemark, Schweden und im Nicht-EU-Land Norwegen. Die Staaten begründen das mit Sicherheitsproblemen, die aus der „Flüchtlings“krise resultieren. Nun stellte Avramopoulos in Brüssel Details der Kommissionsvorschläge zur künftigen Migrationspolitik vor.

 

 

 

Quelle: Zuerst

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