Der italienische Lega-Innenminister Salvini und der österreichische Vizekanzler Strache (FPÖ) haben sich bei einem Treffen in Wien demonstrativ hinter den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán gestellt, der am Dienstag in Straßburg in einer fulminanten Grundsatzrede sein Land gegen EU-Anwürfe verteidigt hat. Das Europaparlament beschloß am Tag darauf mit großer Mehrheit, gegen Ungarn ein sogenanntes „Rechtsstaatsverfahren“ vom Zaun zu brechen.

„Ich bin überzeugt, daß wir in einigen Monaten gemeinsam mit Orbán regieren werden“, erklärte Salvini, und: „Die Sanktionen gegen das ungarische Volk und die ungarische Regierung sind ein politischer Akt und eine Verrücktheit.“

Salvini und Strache kündigten in Wien eine weitere Kooperation ihrer Parteien FPÖ und Lega bei der EU-Wahl im kommenden Jahr an. „Bei der Wahl nächstes Jahr werden wir Europa völlig verändern und die Sozialisten von der europäischen Regierung vertreiben“, sagte Salvini. „Wir arbeiten mit vielen anderen Parteien, Ländern und Regierungen zusammen, um die Geschichte dieses Kontinents im kommenden Mai zu verändern“, so Salvini. Auch Strache betonte, die FPÖ wolle die Kooperation mit der Lega „weiter vertiefen oder ausbauen“.

 

 

Quelle: Zuerst

 

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