Nachdem zuletzt die Kritik an völlig unhaltbaren Zuständen in den überfüllten „Flüchtlings“lagern auf einigen griechischen Inseln immer lauter geworden war, hat Griechenland nun begonnen, Insassen der Lager aufs Festland zu bringen. Tausende sollen nach dem Willen der Athener Regierung in den nächsten Tagen folgen.

Der Sprecher des griechischen Migrationsministeriums, Alexis Bouzis, erklärte der Nachrichtenagentur dpa gegenüber: „Wir haben insgesamt 217 Menschen aus den Inseln zum Festland gebracht.“ Und: „Unser Ziel ist, in den kommenden zwei Wochen mindestens 3.000 Menschen aus den Lagern herauszuholen.“

Vorausgegangen waren heftige Proteste von Gemeinden und Hilfsorganisationen. Der Bürgermeister von Lesbos, Spyros Galinos, hatte in einem Brandbrief an den Migrationsminister gewarnt, es drohe eine „soziale Explosion.“

 

 

 

Quelle: Zuerst

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