Präsident Alexander Lukaschenko hofft darauf, alle Problemfragen der russisch-belarussischen Beziehungen bis zum Jahresende gelöst zu haben. Das sagte er heute bei den Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin in Sotschi. Am Treffen nahmen Regierungsdelegationen der beiden Staaten teil. Das berichtet die Belarussische Nachrichtenagentur BelTA.

Alle Vereinbarungen und Verpflichtungen würden auf beiden Seiten strickt erfüllt, sagte Lukaschenko. Die Regierungen von Belarus und Russland hätten eine große Vorarbeit geleistet und interessante Lösungen für viele Fragen gefunden. Und wenn man in eine Richtung schauen werde, so könne man bis zum Jahresende praktisch alle Fragen gelöst haben, zeigte sich der belarussische Staatspräsident überzeugt. „So kompliziert sind sie auch nicht. Bei manchen Fragen handelt es sich um tatsächlich große Finanzen. Dennoch muss man alle Fragen klären.

Es wurde viel getan, um die Probleme im Ölsektor und in der Landwirtschaft zu beseitigen. Ich sehe keine gravierenden Probleme bei der Lösung dieser Fragen“, fügte Lukaschenko hinzu. Wladimir Putin bestätigte, dass er beim letzten Treffen mit Alexander Lukaschenko in Sotschi über laufende Fragen, bilaterale Beziehungen und das Zusammenwirken in internationalen Organisationen gesprochen hat.

Damals hätten sie sich darauf geeinigt, nochmals im erweiterten Kreis in Sotschi zusammenzukommen. „In Belarus wurde das Regierungskabinett erneuert. Nun müssen wir einige Themen nacharbeiten, alle Tüpfelchen auf dem „i“ setzen und die Uhren vergleichen“, sagte der russische Staatschef. Die Beziehungen zwischen Belarus und Russland befinden sich in allen möglichen Bereichen auf dem Höhepunkt: in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. Russland ist der stärkste Handelspartner von Belarus. Das bilaterale Handelsvolumen lag 2017 bei $32,4 Mrd. und ist im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2016 um 23,5% gewachsen.

 

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