Sicherheitsfragen sollen am 28. September beim GUS-Gipfel in Duschanbe primär besprochen werden. Das sagte der belarussische Botschafter in Tadschikistan Oleg Iwanow heute auf einer Pressekonferenz. Das berichtet die Agentur BelTA aus Belarus.

„Die Staatschefs der GUS kommen ein Mal im Jahr zusammen, um über die tagespolitische internationale und regionale Agenda zu sprechen, um auf die Probleme und Anliegen der Gemeinschaft und jedes einzelnen GUS-Mitgliedsstaates einzugehen. Das Thema Sicherheit wird die Tagesordnung am 28. September grundsätzlich bestimmen.

Allein die Tatsache, dass die Gipfel-Gespräche in Tadschikistan stattfinden, ist bemerkenswert. Dieser Staat grenzt an Afghanistan und sieht sich mehr als jedes andere GUS-Land mit den Gefahren des internationalen Terrorismus und des regionalen Extremismus konfrontiert. Die tadschikisch-afghanische Grenze ist am technisch am schwächsten ausgerüstet“, sagte der Diplomat. Weitere Themen des Gipfels sind Wirtschaft, humanitäre Zusammenarbeit und noch weitere 20 Fragen.

Im Anschluss sollen gemeinsame Erklärungen angenommen werden. Oleg Iwanow bestätigte, dass man unter Ausschluss der Presse immer globale Fragen erörtere. Aus seiner Sicht würden sowohl Wirtschaftssanktionen als auch die Bekämpfung moderner Herausforderungen und Bedrohungen sowie die Cybersicherheit auf der Tagesordnung stehen.

Die GUS-Staatschefs werden auch über eine Reihe von Personalfragen beraten. Wie der belarussische Botschafter gegenüber BelTA erzählte, bilden GUS-Branchenräte eine wichtige Grundlage für das Funktionieren der Gemeinschaft. „Allein in Duschanbe tagten in der letzten Woche 5 Branchenräte. Ihre Zahl liegt bei 70. Ihre Arbeit wird in den Medien nicht so sehr präsentiert. Aber sie sind es, die die Grundsteine in das Fundament zwischenstaatlicher Beziehungen legen. Dank ihnen funktioniert die GUS heute erfolgreich“, sagte er.

Die Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) ist eine regionale internationale Organisation, in der sich verschiedene Nachfolgestaaten der Sowjetunion zusammengeschlossen haben. Die Gründung erfolgte am 8. Dezember 1991 durch die Staatsoberhäupter Russlands, Weißrusslands und der Ukraine.

BelTa

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