Der russische Energieminister hat erklärt, Moskau werde auch nach dem neuen Sanktionspaket der USA seine Zusammenarbeit mit Teheran fortsetzen.

«Russland setzt ungeachtet der US-Sanktionen seine Öl-Kooperationen mit Iran fort», sagte Alexander Novak Mittwochabend vor Reportern.

«Die Durchführung dieses Programms werde in einem vereinbarten Umfang sein und es könne auch weiter modifiziert werden», hob der Energieminister Russlands ferner hervor.

Novak erinnerte daran, dass das Programm bereits vier Jahre am Laufen sei und auch dann umgesetzt wurde, als die USA ihre Sanktionen gegen Iran aufgehoben hatten.

Dem russischen Politiker zufolge gelte dies auch nun, nach der Verhängung weiterer gegen Teheran gerichteter Sanktionen.

«Dieser Mechanismus ist langfristig angelegt und gilt als wichtig für Russland und den Iran», ließ Novak weiter verlauten.

Er bezifferte zugleich das Volumen der Ölexporte mit fünf Millionen Tonnen pro Jahr und betonte, dieses Programm sei nach den Wünschen beider Seiten veränderbar.

Angesichts der Tatsache, dass Russland zu den größten Ölproduzenten und -exporteuren der Welt gehört, wurden die Öleinkäufe aus Iran von den westlich orientierten Medien stets kritisiert.

Abschließend ging der russische Energieminister darauf ein, dass die Drohungen der USA zur Sanktionierung des iranischen Erdöls sowie deren Beschluss, auf Nicht-OPEC-Staaten Einfluss zu nehmen, zu einem Ölpreisanstieg auf den Weltmärkten führen werde.

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