Mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmen der Parlamentarier hat das Parlament der Islamischen Republik Iran ein Gesetz gegen Finanzdienstleistungen für Terrorismus verabschiedet. Das berichtete die französische Nachrichtenagentur AFP am Sonntag.

Eine entsprechende Gesetzesvorlage wurde am Sonntag  mit 143 gegen 120 Stimmen angenommen. Fünf Parlamentarier enthielten sich der Stimme.

Es handelt sich um einen von vier Gesetzentwürfen, den die Regierung auf Betreiben der von zahlreichen Ländern getragenen Arbeitsgruppe zur Bekämpfung und Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung (Financial Action Task Force FATF) vorlegte.

Die 1989 von den sieben führenden Industriestaaten (G7) gegründete Organisation mit Sitz in Paris widmet sich dem Kampf gegen Terrorfinanzierung und Geldwäsche.

Ihr gehören aktuell 35 Staaten an, darunter Deutschland, sowie die EU-Kommission und der Mitgliedsstaaten des Kooperationsrats des Persischen Golfs.

Foto: IRNA

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