Eine „zentralisierte Unterbringung von Neonazis“ fordert der bayerische Linkenpolitiker Tobias Himpenmacher. Dieser kandidiert für seine Partei im Stimmkreis Schwaben für die anstehende Landtagswahl. Die Forderung erhob er im Rahmen einer Vorstellung der Kandidaten zur Landtagswahl in der „Donauwörther Zeitung“.

Bildergebnis für Tobias Himpenmacher

 

Laut Himpenmacher wolle die Mehrheit in „Frieden und Toleranz“ leben, weswegen die „zentralisierte Unterbringung von Neonazis“ zusammen mit „Sprach, Ausbildungs- und Integrationskursen“ notwendig sei. Ähnliche Forderungen machten in Amsterdam vor sechs Jahren Schlagzeilen, als die Stadt plante, „Schwulen- und Ausländerhasser“ in Containerdörfer „umzusiedeln“, damit Schwule und Ausländer sich in „ihrer Stadt“ wohlfühlen könnten. Erst nach Gesinnungsbesserung sollten die Internierten in ihre alten Wohnungen zurückkehren dürfen.

Besonders perfide sind derlei Vorschläge vor dem Hintergrund, daß Linke unter dem Etikett „Neonazis“ jedwede Person einordnen, die auch nur bürgerlich-konservative Wertvorstellungen teilt. (Zuerst!)

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