Nach dem Sieg des bosnisch-serbischen Nationalisten Milorad Dodik bei der Präsidentenwahl in Bosnien wird die Zukunft des multi-ethnischen Staatsgebildes nicht einfacher.

Dodik tritt für eine Abspaltung der serbisch dominierten Republika Srpska ein. Seine Losung lautet: „Unsere Hauptstadt ist Belgrad.“ Nach seinem Wahlsieg erklärte Valentin Inzko, Hoher Repräsentant der UNO in Bosnien und Herzegowina: „Wir gehen interessanten Zeiten entgegen.“

Dodik will noch vor der ersten Zusammenkunft des neuen Staatspräsidiums nach Belgrad reisen und den serbischen Präsidenten treffen. Doch Vukic, der einen serbischen EU-Beitritt anstrebt und die serbische Volksgruppe bereits im Kosovo allenfalls rhetorisch unterstützt, tritt für ein vereintes Bosnien und Herzegowina ein.

 

 

Quelle: Zuerst!

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