Die UN Flüchtlingsorganisation UNHCR und die Internationale Finanz-Corporation (IFC) sehen in Migrationslager ungenutztes Potential, das sich wirtschaftlich vermarkten lässt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung im Flüchtlingslager Kakuma im Nordwesten Kenias. Es handelt sich mit über 100.000 Bewohnern um eines der größten Flüchtlingslager der Welt und wird von Eritreern, Ruandern, Ugandern und Südsudanesen bewohnt. Die Wüstenregion ist dünn besiedelt.

Philippe Le Houerou, Hauptgeschäftsführer der IFC, der Investitionsabteilung der Weltbank, forderte, Regierungen und Entwicklungsagenturen sollten mehr tun, um Investitionen des privaten Sektors in Camps wie Kakuma zu unterstützen.

Flüchtlingskrisen stellen eine große Herausforderung für Regierungen dar. Die finanzielle Hilfe wird zunehmend knapper. «Investitionen des privaten Sektors könnten einen wichtigen Beitrag leisten — durch die Schaffung von Arbeitsplätzen und Möglichkeiten für Flüchtlinge. Aber den Anlegern fehlen oft die entscheidenden Informationen, um sich in diese Märkte zu wagen.»

 

 

Quelle: RT

Foto: DW

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