Die Staaten Europas und Asiens versuchen sich im Schulterschluß gegen die US-Regierung unter Präsident Trump. Auf ihrem Gipfel in Brüssel haben sie jetzt insbesondere Trumps protektionistischen Kurs klar verurteilt. Die Staats- und Regierungschefs der 51 ASEM-Staaten lehnten „alle Formen von Protektionismus“ im Welthandel ab. Auch beim Pariser Klimaabkommen und beim Atomabkommen mit dem Iran bezogen sie Position gegen Trump.

Das Forum bekannte sich auch zu internationaler Zusammenarbeit. „Wichtigstes Signal“ des ASEM-Gipfels sei das Bekenntnis „zu einer auf Regeln basierenden internationalen Ordnung“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk nach dem unter dem Motto „Globale Partner für globale Herausforderungen“ stehenden Treffen. Dies sei „im aktuellen weltpolitischen Umfeld“ besonders wichtig. Es sei aber auch klar: „Wir sind nicht überall einig.“

In der Abschlußerklärung bekannten sich die ASEM-Staaten ausdrücklich zur Welthandelsorganisation WTO.

 

 

Quelle: Zuerst!

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