Während sich Angela Merkel in Kiew um ihre politischen Zieh-Kinder kümmerte, tagte eine Delegation der deutschen Wirtschaft im Kreml mit der russischen Regierung und besprach mit Putin große Fragen der Zukunft.

«Grüße euch, Krieger» – rief Angela Merkel auf Ukrainisch einer im Spalier stehenden Ehrenwache der ukrainischen Armee zu. «Ruhm den Helden», hallte es über Kiews Straßen der deutschen Kanzlerin entgegen. Ein Augenblick, der den Gastgeber und ihm treue Medien sofort mit Stolz erfüllte. Die anderen mit erstaunter Starre. Wann haben die deutschen Repräsentanten solche Begrüßung hier in Kiew schon mal gehört? Zum letzten Mal war es vor über 75 Jahren, als die Stadt von Hitler-Truppen besetzt war.

Damals begrüßten sich die militanten ukrainischen Nazi-Kollaborateure genau mit diesem Slogan – auf «Slawa Ukraini»– «Heil der Ukraine» folgte «Ruhm den Helden». In einer breiteren Version hieß es auch, «Ukraine über alles, Tod den Feinden». Es ist klar, um welche Helden es sich handelt. Man kann davon ausgehen, dass die deutschen Besatzer von damals mit diesem Brauch ihrer Verbündeten bestens vertraut waren, wenn nicht selbst dazu inspirierten. Angeblich war dieser Spruch schon vor der Nazi-Zeit da, wie jetzt ukrainische Historiker behaupten.

 

 

Quelle: RT

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