Jetzt ist es offiziell. Die ehemalige Saarländische Ministerpräsidentin und jetzige CDU-Generalsekretärin Annegret Kramp-Karrenbauer verkündete am Mittwoch ihre Kandidatur um den Parteivorsitz.

Aussichtsreichste Kandidaten neben ihr sind Gesundheitsminister Jens Spahn und der ehemalige Unions-Fraktionschef Friedrich Merz. Kramp-Karrenbauer machte allerdings deutlich, dass sie keinen Wahlkampf gegen ihre Konkurrenten führen wolle, sondern im Falle eines Wahlsieges ihre Expertisen zielführend in einen Erneuerungsprozess der CDU integrieren wolle.

Als zentrale drei Punkte für die Zukunft sieht die Generalsekretärin den Erhalt des Wohlstandes mit besonderem Blick auf die Digitalisierung, das Sicherheitsgefühl der Bürger und das Gefühl, dass sich jeder in Deutschland zuhause fühlt – ob er nun schon immer hier wohne oder neu dazugekommen ist. Kritisch äußerte sich Kramp-Karrenbauer über die Arbeit der Bundesregierung.

Deutschland habe eine «bleierne Zeit erlebt», darin «wie die Regierung die ersten Monate gestaltet hat».