Das ukrainische neonazistische Asow-Bataillon hat an der «Ausbildung und Radikalisierung» von weißen Rassisten in den USA teilgenommen, stellte das FBI in einer jüngst erfolgten Anklage gegen mehrere Männer fest, die an der Gewalt in Charlottesville beteiligt waren.

Vier Mitglieder der Bewegung «Rise Above Movement» (RAM), die vom FBI als «extremistische Gruppe der weißen Vorherrschaft» (Suprematisten)bezeichnet werden, sind unter anderem nach der Gewalt vom August 2017 in Charlottesville wegen einer Verschwörung zum Aufruhr angeklagt. In der vom FBI-Sonderbeauftragten Scott Bierwirth unterzeichneten eidesstattlichen Erklärung wird unter anderen Aktivisten vielfach der 28-jährige Robert Rundo dokumentiert. Er soll bis in das Jahr 2018 nach Deutschland, Italien und in die Ukraine gereist sein.

«Basierend auf meiner Ausbildung und Erfahrung weiß ich, dass das Asow-Bataillon eine paramilitärische Einheit der ukrainischen Nationalgarde ist, die für ihre Verbindung zur neonazistischen Ideologie und für die Verwendung der Nazi-Symbolik bekannt ist und von der angenommen wird, dass sie an der Ausbildung und Radikalisierung von in den Vereinigten Staaten ansässigen weißen Suprematisten-Organisationen teilgenommen hat», erklärte Bierwirth, der vor seinem Eintritt in das FBI Offizier in der US-Armee war.

Das Asow-Bataillon begann als paramilitärische Gruppe, bestehend aus rechten Nationalisten, und ist heute Teil des ukrainischen Innenministeriums. Es genießt Schutz und Unterstützung vonseiten der ukrainischen Regierung, auch weil deren ehemaliger Kommandant Andrei Bilitski nun Mitglied des nationalen Parlaments ist.

 

 

Quelle: RT

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