Laut dem türkischen Nachrichtensender TRT World ist die Slowakei der einzige und letzte EU-Staat ohne eine einzige Moschee. Einschlägige Bestrebungen von Muslimen und Linken konnten von den regierenden Politikern bislang noch immer gestoppt werden.

Der Bedarf an islamischen Gebetsstätten ist in der Slowakei auch schwer vermittelbar. Denn nur wenige tausend der 5,5 Millionen Einwohner sind Muslime, diese sind auch zumeist Europäer. Die 5.000 Muslime, die in der Slowakei leben, werden vom Staat nicht als eigene Religion anerkannt. Es gibt auch keinen muslimischen Schulunterricht.

Weil es keine staatliche Anerkennung als eigene Religion gibt, dürfen Muslime in der Slowakei auch keine Imame einsetzen, keine muslimischen Hochzeiten veranstalten, und der Islam wird auch nicht staatlich gefördert.

Die maßgeblichen Politiker des Landes geben sich nach wie vor entschlossen, sich gegen den Islam zu wehren. So zitiert TRT World etwa den Vorsitzenden der SNS (Slowakische Nationalpartei), Andrej Danko, der nach der Nationalratswahl 2016 auch Parlamentspräsident ist, mit den Worten: „Die Islamisierung beginnt mit Kebab, und in Bratislava hat sie bereits begonnen. Verstehen Sie also, wie es in fünf bis zehn Jahren außehen könnte.“

Laut TRT war die Situation für die slowakischen Muslime im Zusammenhang mit der Asylwelle 2015 kompliziert. Die Slowakei begründet ihre Weigerung, Muslime im Land aufzunehmen, mit dem Fehlen von Moscheen.

 

 

Quelle: RT

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